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Montag, 21. März 2011

Indien Tag 18 - 35 (03.03. - 21.03.2011)

Hey hey =)

Wir sind vorgestern früh um 4Uhr wieder gut in Pune gelandet - unseren kleinen Trip durch den Süden Indiens haben wir gut überstanden =) In Pune angekommen haben wir ein größeres Zimmer bekommen als letztes Mal, und diesmal haben wir daran gedacht ein Foto zu schießen, bevor wir hier Chaos stiften. Hier könnt ihr also einen kleinen Blick auf unsere Unterkunft erhaschen.

Über unsere Reise werden wir an dieser Stelle nicht ausführlich berichten, da wir ja ansonsten gar nicht mehr so viel zu erzählen haben, wenn wir zu Hause sind.. ;) In jedem Fall können wir aber sagen, dass sich unsere Reisepläne geändert haben, und wir nicht diese „Städtetour“ Richtung Norden gemacht haben. Vielmehr hat es uns zu sehr unterschiedlichen Plätzen gezogen, beispielsweise einer höher gelegenen Teeplantage in Munnar, der Tempelstadt Hampi und nicht zu vergessen: Goa :) Wir sind sowohl mit dem Zug als auch mit Bussen gut herumgekommen. Dafür, dass wir keinen Reiseführer haben und auch so nicht den größten Plan, hat alles ziemlich gut geklappt =) Indien hat uns in jedem Fall etwas Geduld gelehrt und ein anderes Verhältnis zu Zeit - wir sind nur gespannt, ob wir dies mit nach Deutschland nehmen können, denn da tickt die Uhr ja wieder ganz anders…

Wir haben durch unsere Reise ein sehr vielschichtiges Indien kennen gelernt, welches uns beiden auch ziemlich gut gefällt! Und wir waren ja „nur“ im Süden, das Land ist echt riesig und hat noch viiieel mehr zu bieten! Zwischenzeitlich gab es zwar leider auch Magenprobleme, diese ließen sich aber glücklicherweise meist an einem Tag durch die Medikamente beheben, und wir leiden nicht wie andere ganze zwei Wochen darunter. Dahingehend haben wir es also gut getroffen, allerdings sind wir auch sehr vorsichtig (geworden), was das Essen angeht.

Kleine Einblicke von unserer Reise geben wir hier, mehr werdet ihr dann nach unserer Ankunft erfahren ;)

Philip im Zug von Pune nach Kochi - die Fahrt dauerte insgesamt 33 Stunden.

Ein Blick aus dem Zug heraus.

Und ein zweiter Blick - schon sieht alles ganz anders aus =)

Kathakali - ein klassisches Tanzdrama/dramaturgisches Schauspiel, welches in Kerala angesiedelt ist.

Auf dem Weg nach Munnar, vor einem der zahlreichen Wasserfälle.

Auf der Speisekarte war dies als "Green Salad" ausgewiesen, das einzig grüne daran - die Gurke- habe ich scheinbar mit der Bestellung entfernen lassen, da ich sie nicht mag. So oder so habe ich mir unter "Green Salad" aber etwas anderes vorgestellt ;)

Von Munnar aus haben wir einen kleinen Ausflug in das Nachbarbundesland Tamil Nadu gemacht, wir haben die Grenze gerade eben überfahren, um diese tolle Aussicht genießen zu können.

Teeplantage in Munnar - dort haben wir auch 2 Tage genächtigt. Wunderschön! =)

Tomaten- und Gurkensalat. Dieser wird bei uns auch etwas anders "angerichtet" ^^ Hat aber dennoch gechmeckt, das aufgeschnittene Gemüse.

Sonnenuntergang in Hampi.

Der steinerne Wagen in Hampi.

Blick von unserem Dach in Hampi.

Meerblick am Strand von Anjuna, Goa

Von dem Meditieren hier in Pune werden wir leider wieder einmal aus gesundheitlichen Gründen abgehalten, es ist aber nicht aufgehoben sondern lediglich um zwei Tage aufgeschoben. Heute werden wir noch einen Erholungstag einlegen, um dann Morgen hoffentlich voll durchstarten zu können! =)

Gestern war ein Feiertag in Indien, Holi genannt. An diesem Tag (Vollmond von Februar auf März) beschmeißen und beschmieren sich die Inder gegenseitig (und auch uns) mit Farbe. Dies sieht ziemlich lustig aus, wie ihr auf den folgenden Bildern selbst sehen könnt. Hintergrund ist, dass der Winter dem Frühling weicht und böse Seelen ferngehalten werden.

Wir freuen uns beide ganz doll auf Euch!! Lediglich die Temperaturen sollten noch etwas anziehen, sonst wird es echt krass von den 37°C hier auf 15°C bei euch zu „fallen“ ;)


Fühlt euch gedrückt und bis ganz bald,

eure Indi-ana

Mittwoch, 2. März 2011

Indien Tag 4 - 17 (18.02. - 02.03.2011)

Wow… gute zwei Wochen sind vergangen und wir haben keinen Blogeintrag mehr verfasst. Die meisten Tage gehen hier unglaublich schnell vorbei und viele sind so anstrengend, dass wir abends auch maximal noch einen Film gucken oder Hörbuch hören und ins Bettchen fallen. Da wir selbst den Überblick verloren haben, wird dieser Eintrag auch nicht ganz so chronologisch genau, wie unsere Vorherigen - wir bitten um Euer Verständnis =) Fotos haben wir bisher auch fast noch keine gemacht, da dies im OSHO Gelände verboten ist und wir ansonsten Danas Kamera auch nie mit hatten - das wollten wir uns für eine Stadtrundfahrt aufheben, die es aufgrund der Umdisponierungen leider bis jetzt doch noch nicht gegeben hat - doch alles der Reihe nach.

Tag 4 - 9 (18.02. - 23.02.)

Natürlich sind wir erst einmal fleißig weiter ins OSHO Meditation Resort gegangen und haben dort diverse Meditationen kennen gelernt. Diese bieten echt ein unglaubliches Repertoire, von wildem Tanz (Dance Celebration) über relativ ruhige Meditationen, bei denen man sich zu einem brummenden Gefäß werden lässt (Nadabrahma), über Lach- und Trommelllastige Meditationen hin zu Tai-Chi mäßigen Meditationen mit Derwish-Anteilen (Drehen bis zum Umfallen, No Dimensions). Jede Medi besteht meist aus 3-4 Phasen, von denen meist ein oder zwei zu Beginn (relativ) aktiv sind und dann eher aus „Witnessing“ … also Beobachten, was in und um einen herum vorgeht, bestehen.

Wir haben wirklich interessante Fortschritte gemacht und über viele Dinge nachgedacht während dieser Zeit, leider war die Anstrengung der dynamischen Meditation, gepaart mit dem durchgeschwitzt umherlaufen und um 6 Uhr aufstehen anscheinend etwas zu viel für Philips Abwehrkräfte. Daher hat Philip sich eine Erkältung eingefangen, die ihn erst zum herunterschalten und dann zu einer Auszeit zwang. Dana hat zwar noch zwei Tage löblich das volle Programm absolviert, dann jedoch auch die Viren zu spüren bekommen. Daher konnten wir nur noch sporadisch hin gehen und sind aufgrund des hohen Eintrittspreises dann bald auch nicht mehr gegangen. Da uns die Meditationserfahrungen jedoch so gut tun und gefallen haben, werden wir noch einmal wiederkommen - dazu später mehr.

Tag 10 - 11 (24. - 25.02.)

Die Auszeit haben wir natürlich hauptsächlich genutzt um gesund zu werden, im Bett zu liegen und uns wenig aktiv zu betätigen. Zudem haben wir in zwei Büchern von OSHO geschmökert, die wir uns zugelegt haben (echte Schnapper für je 2-3€), da diese Antworten auf unsere doch sehr zahlreichen Fragen liefern. Dies steht im Gegensatz zu unseren Erfahrungen im Meditation Resort. Denn die Meditationsleiter sind scheinbar nicht wirklich fundiert ausgebildet und haben möglicherweise nicht einmal die Einsteigerbücher gelesen, die wir gerade lesen - dort stehen nämlich Sachen drin (z.B. Hinweise mit leerem Magen zu meditieren - obwohl die Medi direkt nach dem Mittagessen angesetzt ist) die eigentlich eher ungeschickt umgesetzt sind. Auch werden die Meditationen und der Sinn dahinter nicht wirklich gut erklärt, noch Gelegenheiten geboten, um Fragen zu stellen. Wir haben jedoch einige sehr interessante Menschen kennen gelernt - unter anderem Bo aus Tschechien, der damals über Deutschland in den Westen geflohen ist und unser Land einfach nur genial fand für Freigeister wie ihn - die uns viele hilfreiche Tipps und Antworten geben konnten. Überhaupt ist die Stimmung im Resort relativ kritisch und nicht „fanatisch“… auch wenn viele den Meditationen begeistert nachgehen, so wird das Evening Meeting, wo es primär um OSHOs Vorlesungen geht, verhältnismäßig spärlich besucht.

An einem Tag waren wir noch in der Laxmi Road, einer wirklich proppevollen Einkaufsstraße, wie man sie von türkischen Basaren kennt - zu unserem Glück nur ohne die ganzen Händler, die einen in die Läden ziehen wollen, sowie mit festen Preisen, was Philip dem alten Verhandlungstalent sehr entgegen kommt.

Ernährungstechnisch wechseln wir uns momentan ab zwischen Essen bei Raga, der uns immer herzlicher begrüßt, dem teuren Kram im Resort und Früchten daheim (eine Papaya kostet hier nur ungefähr 1€ und die Dinger sind echt suuuper lecker). Zudem haben wir uns den Luxus geleistet, hier in eine Deluxe-Pizzeria zu gehen (ja, wir brauchten mal wieder etwas „gewohntes“), die europäische Preise verlangt.

Tag 12 - 16 (26.02 - 02.03.)

Aufgrund unserer Erkältungen haben wir unsere Pläne hier ziemlich spontan umgeschmissen. An sich wollten wir uns ja schon Ende Februar aufmachen um Indien weiter zu erkunden. Dies haben wir einige Tage nach hinten verschoben um erst einmal gesund zu werden. Zudem haben wir von Chetna (einer sehr dünnen australischen Bekannten im Resort) erfahren, dass es hier in der Nähe eine Apotheke gebe, die Kräuter habe um einem beim Gewicht zulegen zu helfen - da hat Philip natürlich große Ohren bekommen und wir sind direkt hin, sollten jedoch am nächsten Tag mit nüchternem Magen wieder kommen um unseren Puls checken und ein Beratungsgespräch durchführen zu lassen. Die beiden Ärzte stellten sich als ein Doktor und ein PhD in Ayurveda heraus und schlugen uns eine fünftägige Behandlung vor, die Philip einige Kilo auf und Dana das ein oder andere Pfund von den Rippen bringen sollte.

So gut die Apotheke auch eingerichtet ist, in der wir das Beratungsgespräch führten, das Behandlungszimmer befindet sich in einem Betonklotz 3 Etagen darüber und ist eher „typisch Indisch“ wie man so schön sagen könnte =) Mit europäischen Maßstäben also nicht wirklich zu vergleichen, in seiner Spartanität bestechend aber durchaus sauber ;) Der erste Tag der Behandlung sah so aus, dass Philip eine super entspannende ca. zweistündige Ganzkörpermassage mit warmen ätherischen Ölen und Cremes bekommen hat. Da die Inder generell mit ihren Zeitangaben („please wait five minutes, doctor is coming“ = 30 Minuten später kommt er, nur um dann zu sagen, dass das Zimmer noch hergerichtet werden muss, was ebenfalls nochmal 20 Minuten dauert) etwas… sagen wir mal „undeutsch“ sind, musste Dana leider unten knapp 1,5h auf Philip warten. Dieser kam ihr total durchgeknetet und entspannt entgegen und meinte „Wow… dich erwartet eine super entspannende Massage mit Ölen, bei der du sicher einschlafen wirst“. Dies sollte sich jedoch als eine große Lüge erweisen… Wer zunehmen will, dessen Körper wird wohl ziemlich gepämpert und gut umsorgt… wer abnehmen will, den erwartet eine etwas weniger entspannende Behandlung: eine „Massage“ mit Sand =) So ging es die nächsten Tage auch weiter… während Philip größtenteils entspannende Massagen und Ölbehandlungen erhielt, obwohl auch hier ab und zu die Schmerzgrenzen erforscht wurden, so wurde Dana mit Sand massiert, entgiftet und durfte einen Tag nichts essen, gefolgt von zwei Tagen nur mit 1-2 Reissuppen. Wer schön sein will muss leiden ;) Philip hat zudem Gewürze bekommen, die seinen Appetit anregen sollen (als ob er sowas braucht ^^) und ihn eher vor das Problem stellten, genug magenverträgliches Essen zu finden. Heute, wo wir diesen Blog schreiben, ist der letzte Tag unserer Ayurveda Kur. Philip wurde eine „königliche“ Behandlung versprochen, bei Dana hüllten sie sich eher in Schweigen und nannten es nur die „finale“ ;) Wir sind gespannt, was passiert.

An einem Tag auf dem Weg zur Pharmacy haben uns zwei Bettlerinnen abgefangen mit der (vielleicht wahren) Geschichte, dass der Vater im Krankenhaus liegt und die Kinder Hungern etc. Während Philip ihnen fast entkommen wäre, konnte die gutherzige Dana nicht weiter gehen, als die Damen sagten, dass sie kein Geld wollten sondern nur etwas zu essen… Naaaa gut. Erst war die „Absprache“, dass wir zum Kiosk gehen und ihnen auf dem Rückweg etwas mitbringen, 20m weiter wurden wir jedoch wieder eingeholt und von der - man muss schon zugeben wirklich freundlichen Bettlerin - zum Kiosk (=Supermarkt) eskortiert. Dort bestellte sie dann Nüsse und eine riesige Flasche Öl (was hier wohl eins der teuersten Produkte ist), sowie trotz unserer mittlerweile herunterfallenden Gesichtslade bezüglich des Preises von 600 Rupie noch etwas (=3-4kg) Reis. Der Verkäufer hatte uns zwar anfangs auch gefragt, ob das „okay“ sei, doch wir sind einfach zu weich und haben mehr als 800 Rupien später diese Erfahrung als „Lehrgeld“ verbucht und uns entschlossen sowas nicht wieder zu tun. Normalerweise freuen sich die BettlerInnen hier schon über 10 Rupien und eine Rikscha-Fahrt von unserem Haus zum Resort kostet 20 (offiziell, wenn sie das oft kaputte Taxameter anmachen 15) bis 30 Rupien. Demnach könnt ihr euch vorstellen, was wir für ein Glücksfall für besagte Dame gewesen sind… aber gut - auch wenn wir uns das nicht immer leisten könnten, so war es ja doch für einen guten Zweck.

Gestern waren wir dann noch im „Reisebüro“… erneut seht ihr Gänsefüßchen, die euch auf das folgende Bild vorbereiten:

Trotz Termin haben wir dort geschlagene 80 Minuten gewartet, während die Organisatorin wohl - sehr busy mit ihrem Handy - versucht hat ein Tourpaket für Südindien zu organisieren, welches sich im Endeffekt als weit über unserem Budget heraus gestellt hat. Doch mittlerweile sind wir diese „polychrone“ (wie man so schön sagt) Relativität von Zeit ziemlich gewohnt und uns hat es kaum etwas ausgemacht. Vielleicht spielen hier auch die Meditationserfahrungen und das Warte-Training mit den Ayurveda-Doktoren mit rein ;) Hier Pünktlichkeit zu erwarten kommt uns jedenfalls mittlerweile relativ lächerlich vor und wir müssen bei dem Gedanken grinsen, wie es in Deutschland läuft. Geplant ist - statt dieses Tourpaketes - nun einfach in einen Schlafzug in den Süden Indiens zu hüpfen und auf dem Weg zurück nach Norden in ca. 5 Städtchen sowie einem Nationalpark halt zu machen. Angesetzt sind für dieses Abenteuer 14 Tage und wir versprechen euch, dann auch endlich einige Fotos zu schießen =) Eigentlich wollten wir hier noch eine Stadtrundfahrt durch Pune machen und haben extra mit dem Bloggen auf dieses Fotomaterial gewartet, doch diese Rundfahrt ist auch unter die Räder der spontanen Umplanung und unserer Erkältungen gekommen und da wir morgen oder übermorgen auschecken werden, ist dies wohl die letzte Gelegenheit von uns hören zu lassen. Wie es unterwegs mit Internet aussieht ist ziemlich ungewiss.

Kleines Update: Wir waren nun gerade in besagtem Reisebüro und haben unsere Fahrt in den Süden gebucht. Die Wahl war noch 1 Tag länger in Pune zu bleiben und dafür nen Abteil mit AirConditioning zu haben, oder übermorgen zu fahren, dann aber „nur mit Fenster“. Wir haben uns für letzteres entschlossen - in der Nacht wird es ja schon nicht so warm sein, so der Gedanke - bis uns dann eröffnet wurde, dass wir nicht EINE Nacht im Zug verbringen werden, sondern ZWEI ?! =) Die Zugfahrt dauert nämlich angenehme 35 Stunden (2200km) - Das Abenteuer kann beginnen (lies: worauf lassen wir uns da ein?? ^^)!

Abschließend wollen wir dann zwischen dem 19. und 26. noch einmal 5-6 Tage am Stück das Flair der Meditation in Pune genießen, da auch dies jäh unterbrochen wurde, um dann am 27. in Mumbai anzukommen, die Stadt etwas zu erkunden und 3 Tage später in den Flieger nach Deutschland zu steigen.

Ihr seht also… es ist nicht mehr lang und dann stehen wir wieder auf eurer Fußmatte =) Wir freuen uns schon sehr darauf euch wieder zu sehen, wünschen euch bis dahin eine schöne Zeit und alles alles Gute,

Eure Indi-ana

Samstag, 19. Februar 2011

Indien Tag 1-3 (15.-17.02.2011)

Tag 1 (15.02.)

Hallo ihr Lieben Deutschländer (Würstchen) ;)

Wir sind gut in Indien angekommen, wenn auch der Weg nicht so leicht zu finden war… Der Flug von Auckland nach Dubai war in Ordnung, wir sind wieder mit einem dicken A380 geflogen haben allerdings nur ca. 2 Stunden geschlafen, da keine Position richtig gut war. Also haben wir uns die Zeit mit Essen und Filme gucken vertrieben ;) Der Flughafen in Dubai war allerdings relativ katastrophal… da die Emirate - wie man sich vorstellen kann - scheinbar zu viel Geld haben (oder bald mit der 10fachen Menge der derzeitigen Touristen rechnen) - gibt es natürlich nicht nur einen riesigen Komplex, in dem man sich verläuft. Nein, es sind direkt mindestens 3. Allerdings fehlen leider die Schilder und so mussten wir 4 oder 5 Leute fragen, bis wir endlich im Shuttlebus von Terminal 3 zu Terminal 1 saßen, wo wir dann auch noch weiter geschickt wurden in eine Nebenhalle, da gerade unsere Airline nicht dort abflog. Endlich am rechten Ort waren wir immer noch zur falschen Zeit. Da „die größte Airline Indiens“ wohl selten über Dubai fliegt (Jet Airways hatte nur 1 Flug an dem Tag), mussten wir noch einige Stunden warten, bis der Check-In Schalter besetzt wurde und so haben wir uns gemütlich auf die Flughafenbänke geworfen und etwas Schlaf nachgeholt ;) Nach einem kleinen Frühstück haben wir noch einen günstigen Duty Free Einkauf (24 Kit Kat für ca. 6€) hinter uns gebracht. Wer von euch also eine Idee hat und etwas mitgebracht bekommen möchte (Technik gibt’s dort natürlich auch) - sagt Bescheid. Die Maschine nach Mumbai war natürlich etwas kleiner, das Essen nicht ganz so klasse, aber der Flug mit 3h auch um einiges erträglicher. Hätte Dana Philip nicht die ganze Zeit mit Nichtigkeiten angequatscht, sobald er grad die Kopfhörer wieder auf hatte, so hätte er auch sicherlich einen Film zu Ende gucken können, anstatt dass im dramatischsten Moment die Bildschirme abgeschaltet wurden und nur noch ein „Danke, dass sie mit uns geflogen sind“ zeigten. Zumindest konnten wir so erste ernüchternde Eindrücke von Mumbai sammeln… wir wussten zwar, dass wir nicht in New Yorks Skyline landen, doch die ziemlich verfallenen Bauten, die nur von Slums aus Wellblechhütten unterbrochen wurden - welche sich sogar direkt bis an die Flughafenmauern ausgebreitet hatten - dann wirklich mit eigenen Augen zu sehen ist doch noch mal eine andere Geschichte und schon ergreifend, wenn nicht sogar schockierend.

Das letzte Stück haben wir dann in einem Jeep zurück gelegt. Der Fahrer hatte netterweise über 1h auf uns gewartet (der Arme) und wir konnten uns auch nicht mehr so wirklich auf den Beinen halten. Der Fahrstil und der Verkehr in Mumbai haben uns jedoch seeeehr vom Schlafen abgehalten. In jede Lücke zwängt sich ein Motorrad oder eine Mopedrikscha, jeder hupt andauernd um zu sagen „Hier bin ich“ oder „Komm nicht noch näher“ und auf den Lastern steht hinten häufig „Horn Ok Please“… was das genau soll wissen wir auch nicht. Am Anfang dachten wir noch, dass es ein Spaß sei, da auf einer Rikscha nur „Horn Please“ stand, doch es wird wohl seinen Sinn haben. Straßenverkehrsordnung ist hier jedenfalls ein Fremdwort, Linien gibt es auf den Straßen auch fast keine und obwohl mal die 3/4tel der Straße vom Gegenverkehr und dann auf einmal wieder 3/4tel vom Verkehr in unserer Richtung genutzt werden, haben wir nur 1 fast-Unfall gesehen und geflucht hat auch niemand (so wirklich). Auf jeden Fall ein SEHR interessantes Erlebnis, sowas sollte jeder mal gemacht haben =)) Am Gasthaus angekommen wurden wir von Chandra (Haushälterin) empfangen, die sich nur vorstellte und dann - zu unserer großen Freude - sagte: Den Rest regeln wir morgen. Totmüde sind wir dann in unserem Zimmerchen (angenehm große 20qm mit Bett, Moskitonetz, Sessel, Affenschaukel, Schränken und einem urigen Badezimmer) ins Bett gefallen.

Tag 2 (16.02.)

Geschlafen haben wir trotz des extremen Schlafmangels nur bis ca. 9 Uhr. Am Klima liegt es zum Glück nicht, denn hier im Winter wird’s nachts noch angenehm kalt (15-18°), was uns seeehr entgegen kommt. Tagsüber haben wir um die 26-30 Grad, aber alles relativ okay - außer an der Hauptstraße, wo der Bär tobt und tausende Fahrzeuge ohne KAT um die Wette hupen. Dennoch werden wir nach wie vor nicht überfahren… echt verwunderlich.

Morgens machten wir uns auf eigene Faust und ohne Plan erst einmal auf die Suche nach Frühstück. Wir brachten in Erfahrung, dass es in der Cafeteria am Krankenhaus ganz passables Essen (= ohne größere Durchfallgefahr) gäbe. Bis zur „Caféteria“ haben wir uns dann durchgefragt um dort für 9 Rupien (60 Rupien sind 1 Euro) ein Blätterteigdreieck, gefüllt mit einer Currypaste zu essen. Die Gänsefüßchen bei Cafeteria werdet ihr verstehen, wenn ihr euch dieses Foto anguckt:

Einen Liter Wasser haben wir uns auch noch geholt, dieser hat 15 Rupien gekostet (was wohl schon ein ziemlich günstiger Preis ist. In einem anderen Laden haben wir dafür 40 R bezahlt… es ist also sowohl in NZ als auch in Indien teurer als beim Aldi daheim).

Wieder daheim hat Chandra schon auf uns gewartet und uns mit 2nd Hand-Roben eingekleidet, die wir im Ashram tragen. Dunkelrote für den Tag und weiße Roben für Abendstunden. Die stehen uns richtig gut, vor allem Philip sieht sehr Jesusmäßig aus ^^

Danach haben wir uns mit Aviram unterhalten, unserer deutschen Kontaktperson hier, die sich wohl um das 2. Wohnhaus kümmert (beide ca. 4 Etagen) und uns einige Tipps geben konnte bezüglich Essen, den Abläufen hier, Preisen für Rikschas und Supermärkte (wenn man die so nennen kann) und und und. Sie haben wir auch gefragt, warum die Inder zu 95% relativ neutral bis böse gucken, wenn wir durch die Straßen laufen. Eigentlich hätten wir eher mit Offenheit und vllt Neugier oder Freundlichkeit gerechnet, doch freundlich sind die Blicke, die vor allem Dana erntet eher nicht. Aviram versicherte uns jedoch, dass es hier alles gibt, von erzkonservativ bis hin zu relativ westlich und wir ruhig Hand in Hand gehen können (was wir kurzzeitig wegen der Blicke und des Verkehrs erstmal unterlassen hatten) etc. Sie selbst ist wohl eine Aussteigerin und lebt 6 Monate in D und 6 Monate in I. Sie hat uns sogar netterweise innerhalb von 2 Tagen Internet ins Zimmer legen lassen. Auch wenn hier alles so chaotisch aussieht, es scheint doch System zu haben und zu funktionieren. Sie hat uns auch die Anekdote erzählt, dass Ampeln hier eine ziemliche Revolution sind und die Inder sich so langsam dran gewöhnt haben (dank der Strafen), bei rot auch mal zu halten.

Allgemein sind wir sehr geflasht von dem Leben und Treiben hier. Die „Geschäfte“ - wenn es nicht nur Straßenstände sind, die morgens auf und abends abbauen sind kleiner als Garagen und haben nur eine Hand voll Artikel in den Auslagen. Ein Technikgeschäft ist man also hier schon, wenn man zwei Lautsprecher und ein Telefon verkauft. Supermärkte haben zwar meist von allem was man braucht nur eine Marke, aber dennoch überraschenderweise alles was man braucht - wenn auch meist eher zu westlichen Preisen oder ca. 2/3tel davon. Die Gebäude sind ausnahmslos enorm heruntergekommen, teilweise sehen sie sogar zerbombt aus (so wie unser Nachbarhaus) und natürlich sehr dreckig. Irgendwie hat hier alles so einen leichten Braunstich der wohl von dem Staub und den Abgasen herrührt, oder aber vom Verbrennen von Plastikmüll auf der Straße, was hier keinen zu stören scheint und von kleinen Kindern am Straßenrand erledigt wird, die den Kram schön fleißig einatmen. Wenn wir an der Hauptstraße entlang laufen treibt der Gestank von Feuern, Autos, Urin (viele pinkeln einfach an jede x-beliebige Mauer) uns gerne mal die Tränen in die Augen. Dennoch wuseln überall geschäftige Menschen umher, reparieren Räder, ihre Rikschas, bringen ihren Kindern das Verkaufen bei, trinken Tee, spucken durch die Gegend, essen und trinken an den Ständen und und und. Ach ja.. auf jeden 30. Menschen kommen hier 1-2 wilde und traurig dreinblickende (teilweise recht vermagerte) Hunde, was dann im Schnitt ca. auf einen Hund alle 10m hinaus läuft. Dies ist natürlich ziemlich unangenehm, wenn die meisten davon sicherlich mindestens eine Krankheit haben und im schlimmsten Fall auch Tollwut, eine Krankheit, die in 100% der Fälle tödlich verläuft. Ein Biss oder Kratzer reicht angeblich schon und wenn man dann nicht innerhalb eines Tages im Krankenhaus ist und nachträglich geimpft wird (was auch nicht IMMER klappt), oder der Körper nicht schnell genug Abwehrkräfte aufbaut, dann war es das. „Glücklicherweise“ benehmen sich die Hunde hier anders als in D und kommen eigentlich nicht schwanzwackelnd angesprungen und wollen einen beschnüffeln, sondern ziehen eher ihre Schwänze ein und machen einen mitleidserregenden und geschlagenen Eindruck.

Am Mittag sind wir dann zum Osho-Ashram gegangen. Der Grund, weswegen wir eigentlich hier nach Pune gekommen sind. Dort haben wir einen obligatorischen HIV Test gemacht (positive Menschen sind unerwünscht) und dann wieder nach Hause gewackelt. Auf Avirams Tipp hin sind wir dann noch in ein Restaurant gegangen, von dem sie sagte „dort kann man für 60Rupien (=1€) so viel essen, wie man will“. Genau was Philip wollte dachten wir uns und nachdem sich herausgestellt hat, dass auch Aviram - wie die meisten Menschen in Neuseeland - relativ laufmüde sind und alle Strecken mit Autos oder Rikschas zurücklegen, kamen wir nach 10 min Fußmarsch und einer durchschnittlichen deutschen Jahresbelastung Smog bei „Raga“ an. Komischerweise waren wir sehr überrascht, obwohl wir es mittlerweile besser hätten wissen müssen. Statt eines All-you-can-eat-Buffets liefen wir auf ein schmockiges Wohnhaus zu und sahen uns mit einer indischen Familie beim Essen kochen konfrontiert. Keiner der einem irgendwas erklärt, kein Hinweis auf Preise, Gerichte oder irgendwas. Nur eine speisende Dame in einer „maroon“roten Osho-Robe und ein „Weißer“ der in der Gruppe Inder saß deutete auf eine Gastwirtschaft hin. Wir fragten die Damen am Herd ob wir hier richtig seien und sie bestätigten, guckten allerdings teilweise sehr böse. Wir waren sehr unsicher, zogen unsere Schuhe aus, gingen in die Küche, die gleichzeitig Essraum war (ca. 5x5 Meter), halboffen zur Straße hin und wussten nicht was zu tun. Eine Köchin kam dann und wies in die Ecke, wo wir uns setzen könnten. Dana setzte sich auf etwas, was wie ein größerer Schemel wirkte, wurde dann jedoch bald korrigiert, da wir uns auf den Boden setzen sollten und dieser Schemel unser Esstisch war =)) Das Essen war jedoch ausgesprochen gut und interessant. Es gab Reis, kleine runde Brotfladen (die direkt auf der Gasherdflamme gebacken wurden), Gemüsematsch und Suppe ^^ Klingt komisch, war aber wirklich lecker und auch nur angenehm scharf - selbst Dana konnte alles essen und das will was heißen ;) Nach zwei gut gefüllten Tellern waren wir sehr zufrieden und auf dem Weg zurück nach Haus. Es war zwar erst Nachmittag, doch irgendwie waren wir sehr müde und legten uns für ein Nickerchen hin. Um 19:xx wachten wir auf.. es war schon relativ dunkel und wir wurden gar nicht so richtig wach. Daher entschieden wir uns einfach nur die Zähne zu putzen (sträflicherweise mit Leitungswasser, was man laut unserem TravelDoctor Buch nicht machen sollte und was wir seitdem auch lassen) und weiter zu pennen, mit mehreren Unterbrechungen bis zum nächsten Tag um 7 Uhr, was also ca. 12h Schlaf gewesen sein durften =) Ein bissi hat uns der Mangel also wohl doch in den Knochen gesteckt. Unser Trinkwasser kochen wir natürlich ab, genau so wie nun auch das Zahnputzwasser - zumindest wenn wir nicht gerade einen Stromausfall haben, wie es ab und an mal vorkommt - … auch interessante Bedingungen, an die man sich erstmal gewöhnen muss.

Tag 3 (17.02.)

Morgens sind wir zur „Welcome“ Rundführung in den Osho-Ashram gegangen und haben dort erste Kontakte mit den Meditationsformen sowie mit dem Areal gemacht. Zum Auflockern gab es direkt mal „This is Love“ (diese Fußballhymne von 200x) und wir sind alle durch den Raum gehüpft. Danach gab es ein paar einführende Worte und nochmal ein paar Tänze… von drei vertretenen Nationen wurden „typische“ Lieder gespielt und wer aus dem Land war, sollte ebenfalls „typische“ Tanzbewegungen vormachen, die alle gut gelaunt mittanzten. Nach EINER Rumänin und EINEM Amerikaner kamen dann SECHS Deutsche (…auch hier sind wir wieder schamlos überrepräsentiert)… wir hatten mit dem Ringeltanz und einer Polonäse (?) aber auf jeden Fall die genialsten Moves drauf ^^. Die Meditationen sind SEHR „Dynamic“… bei der Osho Dynamic soll man 10 Min ohne Rhythmus, tief, schnell und hart ausatmen (und hoffentlich nicht wegen Hyperventilation umfallen), danach 10 Min „explodieren“ und alles rauslassen was raus muss, egal ob es schreien, weinen, lachen, zappeln, hacken, stampfen oder was auch immer ist. Danach kommen 10 Min springen und HU! (kommt aus dem Bauch heraus) rufen/brummen, so tief es geht und die Arme über dem Kopf halten. Dann kommt irgendwann ein „STOPP“ und so wie man gerade steht - meist sehr unangenehm - soll man dann 15 (!!) Minuten eingefroren verharren. Abschließend kommen 15 Minuten „feiern“, zur Musik tanzen und sich freuen. Wir Anfänger haben jede Phase nur 2 Minuten zum Kennenlernen gemacht und wir können euch sagen: SEHR anstrengend, SEHR unangenehm und SEHR interessant =))

Eigentlich wollten wir euch eine schöne, anschauliche (und natürlich witzige) Bilderserie mit allen Phasen der Dynamischen Medi präsentieren, allerdings ist uns bei der Bilderauswahl aufgefallen, dass wir scheinbar die ersten beiden Phasen vergessen (oder gelöscht?) haben.. Wie konnte uns das nur passieren?! Naja, nun seht ihr Dana in der "eingefrorenen" Position ;)

Das Feiern ist richtig gut, denn allein das hektische ausatmen bringt einen an den Rand der eigenen Kräfte, vom Rumzappeln und Arme eingefroren über dem Kopf halten ganz zu schweigen. Philip hat so viel geschrien, dass er den ganzen Tag über noch heiser war.. und das alles nach einem Fünftel der echten Zeit. Die echte Meditation geht wie gesagt eine Stunde und fängt morgens um 6:00 Uhr an. AUTSCH. Eine weitere Meditation haben wir auch noch kennen gelernt (die wir aber aus Platzgründen nun mal auslassen) und mehr über den Ablauf der abendlichen OSHO-Lesungen erfahren. Leider haben wir hier nicht so super viel Merkleistung erbracht, denn der Abend endete in einem organisatorischen Fiasko. Wir wollten die Lesung eigentlich besuchen, sind also heim um unsere Roben von rot nach weiß zu wechseln, Meditationskissen auf den Rücken zu spannen und sind dann los, um im Ashram noch was zu essen, bis uns dann einfiel: In weißer Montur darf man nichts essen bzw. wird nicht bedient - Naaa klasse! =) Also sind wir nochmal schnell zum Raga gewackelt und haben dort zwei leckere Teller gegessen. Dieses mal gab es Reis, Brote, Suppe und eine andere Gemüsematsche (es waren wohl Minigurken „Very good for your tummy *grin*) - klingt komisch, war aber wieder super lecker. Das Essen im Ashram (was wir mittags hatten) ist zwar auch interessant, bunt und lecker, jedoch zahlt man dort für ein Mini-Schüsselchen direkt so viel wie für das ganze Essen bei Raga (oder sogar mehr). Danach wackelten wir den Weg wieder zurück, um wenigstens noch in dem Ausweichraum die Übertragung der Lesung (bzw. des Videos welches abgespielt wird, zzgl. begleitender Meditation) mitzukriegen. Diesen „Ausweichraum“ gibt es für Menschen die z.B. krank sind und nießen oder husten, oder für Menschen die - sobald sie merken, dass sie niesen oder husten müssen - den Saal verlassen müssen, um die anderen nicht zu stören. Da scheinen die echt kein Erbarmen zu kennen - wer einmal nießt ist raus! Allerdings war es schon 18:45 und die Lesung um 18:40 wohl kaum noch rechtzeitig zu erreichen. 120 undeutbare Blicke, 8 Hunde, 2 Bettler und 70 Mopedrikshas später kamen wir am Ashramtor an und dann fiel uns die nächste Geschichte ein, die wir bei der Einführung zwar gehört, aber nicht gespeichert hatten: Während dieser Abendveranstaltung werden die Tore abgeschlossen und erst danach wieder geöffnet. Döööt.. wir Nasen, alles umsonst… der Wachmann hatte nur einen mitleidigen „Kann ich nix ändern“-Blick drauf und wir beschlossen den Abend als abgeschlossen zu betrachten und den Weg durch die dreckige Stadt wieder zurückzulaufen. Heute lachten immerhin mehr Leute, wenn auch wohl eher ÜBER uns. Keine Ahnung, ob dies an unserer weißen Montur lag, oder daran, dass Danas grün-weiß karierte Boxershort sich leicht unter der weißen Robe abzeichnete.. aber immerhin haben wir einige Inder erheitert. Bezüglich der Workshops, die wir im Osho-Ashram eigentlich besuchen wollten, sind wir auch ein wenig auf den Boden der Tatsachen zurück geholt worden. Je nach Länge der Kurse kosten diese zwischen 16.500R für 2 oder 57.300R für 8 Tage (letzteres sind knapp 1000€ und entsprechen einem Jahresgehalt der schwerreichen, neuen Mittelschicht, die sich laut Aviram hier in Pune gebildet hat). Bei den Preisen sind wir aus allen Wolken gefallen, doch gibt es auch andere im Eintrittspreis inbegriffene Alternativen, wie z.B. Zen Bogenschiessen, auf das Philip ganz heiß ist, oder Yoga und verschiedene andere Meditationen.

Ach ja.. unsere erste Mopedrikschafahrt haben wir heute auch hinter uns gebracht. Bisher kannten wir diese Gefährte ja nur aus der Fußgängerperspektive oder vom Rücksitz eines gut geschützten und klimatisierten Jeeps - und wir müssen sagen: Es war wirklich ein Erlebnis =) Halb geduckt sitzt man auf einer Achse mit 2 Wassermelonengroßen Rädern, ohne wirklich Federung und rumpelpumpelt über den Aspha…Straßenbelag. Rechts zieht auf einmal - halb verdeckt vom mit ordentlich Panzertape gefixten Dach - ein Auto an einem vorbei, links ein, zwei Motorräder (die sich natürlich mit ihrer Hupe ankündigen (welche Kinder auf ihren Rädern übrigens in Ermangelung einer solchen mit der Zunge nachmachen „Lülülülülü“) nur damit der Rikschafahrer auf einmal einen U-Turn mitten in den Gegenverkehr macht. Da schickt man schon ein Stoßgebet gen Himmel und hofft, dass der silberne Kleinwagen, der einem dort mit einem Affenzahn entgegenkommt zur „Bremser“- oder „Ausweicher“-Fraktion gehört. Das bisschen Blech um einen herum vermittelt jedenfalls kein Gefühl der Sicherheit, nicht einmal mit Panzertape ;) Unser Fahrer gehörte allerdings zu einer wirklich ehrlichen Sorte und fuhr uns für unsere 50R erst zum Bankautomaten, wo er dann auf uns wartete - aus Ermangelung an Wechselgeld seinerseits - um uns dann am Ashram rauszuwerfen.

Zum Thema Bankautomat und Wachmänner gibt es auch noch etwas zu berichten, denn letztere findet man hier wirklich überall. Die Stadt scheint in dieser Hinsicht wirklich sicher zu sein … bzw. andererseits deutet so ein Aufgebot an Wachpersonal natürlich auch auf etwas anderes hin. Nun ja.. jedes größere Geschäft, jede Bank und jedes Hotel, Krankenhaus und jedes bessere Wohnhaus hat hier seinen eigenen Wachdienst. Am Osho-Ashram sind die Zufahrtswege sogar gesperrt und es sitzen meist 6-10 Uniformierte vor Polizei- oder Militärbussen herum. Diese Typen gucken wenigstens nicht ganz so garstig, manchmal sogar recht freundlich (als Philip nach der Uhrzeit fragte hätten sie sich fast überschlagen um als erste die Auskunft an der Hand zu haben). Auf der nördlichen Hauptstraße sitzt sogar ein Häufchen Soldaten hinter Sandsäcken und hat ein MG auf die Straße ausgerichtet. Schon interessant, wenn man auf einmal an der Mündung von so nem Ding vorbei läuft / laufen muss. Es sitzt sogar ein Wachmann in dem etwas mehr als telefonzellengroßen Raum neben dem Citibank-Geldautomaten. Dieser ist laut Aviram einer der wenigen, die auch mehr Geld auszahlen (was ca. 75€ Maximalauszahlung pro Karte einstecken bedeutet). Dort haben wir versucht 10.000 Rupien abzuheben, was 166€ entspricht. Wie oft man davon Mittag essen kann könnt ihr euch ja mittlerweile ausrechnen (166mal). Es war also ziemlich unangenehm, dass wir uns neben diesem armen Wachmann versucht haben 10.000 Rupien zu ziehen (wahrscheinlich SEIN Jahresgehalt) um die Miete und Ashramgebühr für ca. eine Woche zu bezahlen und der Automat dann irgendwelche Fehlermeldungen ausspuckte. Der Wachmann stotterte auf seinem Indlisch dann etwas von 4000 Maximum, aber man könne mehrmals hintereinander Geld abheben. Natürlich hat er sich die Gelegenheit andererseits auch nicht entgehen lassen und mit seinem Dackelblick 10Rupien erfragt, die wir ihm sowohl gestern als auch heute gegeben haben (mit den Almosen ist er wahrscheinlich der bestverdienendste Wachmann in der ganzen Stadt). Es ist wirklich krass, wie sehr hier arm auf reich prallt und wir sind schon gespannt, wie dies erst sein wird, wenn wir die WIRKLICH armen Menschen auf dem Land treffen werden, sobald wir in ca. 2 Wochen ein wenig durch Indien reisen. Da kommt man wirklich ins grübeln…

Wie ihr seht überschlagen sich bei uns gerade die Eindrücke. Auch diesen Text haben wir noch einige Male um weitere Eindrücke ergänzt, die uns nach kurzem Besinnen einfielen, da sie bereits von anderen Impressionen überlagert wurden. Es gibt Gutes wie Schlechtes, Trauriges wie Schönes… Indien ist wirklich ein Land der (extremen) Gegensätze und auch wenn es hier dreckig und sicherlich lebensverkürzend ist, so wissen wir schon nach dem dritten Tag, dass wir am Ende dieser sechs Wochen die Zeit und den Wohlstand, den wir - qua Geburt - genießen dürfen, sicherlich um einiges mehr zu schätzen wissen werden.

Dienstag, 4. Januar 2011

28.12.2010 - 04.01.2011 Tag 5-12

Da sind wir wieder ihr Lieben! Wir hoffen ihr seid alle sicher und mit viel Spaß ins neue Jahr gerutscht. Vielen Dank für eure eMails und Kommentare, auch wenn wir von keinem von euch ein leckeres Rezept erhalten haben *bösemitdemfingerwedelt* ;) Hier ein Update unserer Erlebnisse der letzten Tage:

Am 28.12. (Tag 5) waren wir ja wie gesagt in Christchurch. Dort haben wir im Hostel zwei Gruppen von Österreichern getroffen, die sich als richtige Weltenbummler herausgestellt haben. Es waren drei Pärchen, die alle für unterschiedliche Zeit reisen. Die einen für 8 Monate, die anderen für 1 Jahr und das dritte Pärchen für 2 Jahre. Manche haben ihren Job gekündigt, andere konnten pausieren - ihr habt es also gut mit uns getroffen, dass wir so bald wieder kommen ;) Christchurch selbst ist relativ schön, auch wenn nach wie vor noch einige Schäden durch das Erdbeben nicht behoben sind. Teilweise reiht sich Baustelle an Baustelle, manche Straßen sind komplett gesperrt und einige Geschäfte wegen Einsturzgefahr geschlossen.

Am nächsten Morgen (Tag 6, 29.12.) schien die Sonne dann auch wieder und lud uns zu einem gemütlichen Spaziergang im botanischen Garten ein. Nicht umsonst heißt die Stadt „Garden City“, denn dieser war sehr zentral und schön neben einem Fluss gelegen, auf dem man auch Bötchen fahren konnte. Direkt an den Garten grenzt das Canterbury Museum an. Die Ausstellungen waren super umgesetzt… und es gab Szenen von Maori oder Moriori, wie sie noch bis vor ca. 200 Jahren steinzeitmäßig hier gelebt haben. Kaum vorstellbar mit unserer Geschichte. Im 19. Jh. kamen dann die Siedler und es wurde eher „Wild Wild West“. Farmen wurden gegründet, der Goldrausch brach aus und die Ureinwohner wurden - wie in anderen Teilen der Erde - relativ untergebuttert oder über den Leisten gezogen. Wir waren begeistert, fasziniert und verließen das Museum mit schwirrendem Kopf vor lauter neuer Eindrücke und Informationen (die wir zum großen Teil natürlich auch schon wieder vergessen haben ^^). Die „Christchurch“ haben wir uns natürlich auch angeguckt - wirklich ein sehr schönes Bauwerk, besonders von innen.

Dato hatten wir uns entschieden, Silvester in Dunedin (Herr der Ringe lässt grüßen) zu verbringen, da dies die Studentenstadt der Südinsel ist und mit den zahlreichen Pubs und der Aussicht auf eine dicke Party relativ interessant klang. Also haben wir die Sachen gepackt und sind losgedüst bis hinter Timaru, wo wir die Nacht auf einem Feldweg verbracht haben.

Gut ausgeschlafen erwachten wir an Tag 7 (30.12.) und setzten unsere Fahrt fort. Auf dem Weg kamen wir an einer Stadt mit einer Pinguinkolonie vorbei. Allerdings war der Pier, wo die kleinen blauen Dinger drauf saßen gesperrt und wir konnten nicht viel sehen. Unserer Karte nach war jedoch andernorts noch eine Pinguin- und Robbenkolonie, weswegen wir weiter gepeest sind und dort nochmal halt gemacht haben. Von einer Aussichtsplattform an der Küste sind wir wagemutig zum Strand hinab geklettert, da wir am andern Ende einen kleinen gelben Punkt gesehen und als möglichen Gelbaugenpinguin identifiziert haben. Um ihn vor die Linse zu bekommen haben wir uns immer weiter angenähert, bis auf einmal drei Meter vor uns eine 100kg Robbe aus dem Gestrüpp zu unserer Rechten gebrochen kam - ein echter Schocker =) Wir waren so auf den Pinguin fixiert, dass wir nicht auf unsere Umgebung geachtet haben. Laut Schildern soll man sich diesen Tierchen nämlich auf maximal 5-10m nähern und vor allem nicht zwischen Sie und das Meer geraten, da sie dann in Panik ausbrechen - was wir natürlich aus Versehen getan haben. Wir haben die Robbe dann umgangen und sie ist dann im Meer abgetaucht. Wachsamen Auges sind wir also weiter auf den Pinguin zu spaziert - nun bewaffnet mit Stock und Stein - nur um 15m weiter von einem „HATSCHI“ von links erneut erschreckt zu werden. Da hatte sich doch wieder so ein Ding ganz arglistig unter einem Stein versteckt und wir wären beinahe wieder drauf getreten. Auch wenn sie 1,5m lang sind und 150kg wiegen, so wie dieses 2. Exemplar, zwischen den Steinen sind sie einfach nicht auszumachen. Mittlerweile 40m an den Pinguin heran gekommen entschlossen wir uns, die zweite Robbe nicht zu stören - sie war immerhin erkältet und wollte schlafen ^^ - haben den Pinguin nochmal von Weitem fotografiert und den Rückweg angetreten.

Wer den kleinen Pingu auf dem Bild da drüber nicht entdecken konnte: hier die Vergrösserung ^^

Die nächste Sehenswürdigkeit waren die Moeraki Boulders, riesige Felsmurmeln von denen die Maori glauben sie wären Überbleibsel des Riesenkanus, mit dem ihre Vorväter damals nach NZ gekommen waren. Dort haben wir uns mit vielen anderen Touristen getummelt. Leider war das Wetter nicht so schön und daher für Spitzenbilder nicht geeignet.

In Palmerston (nicht North) haben wir uns dann spontan dazu entschlossen, unsere Pläne zu ändern und Silvester nicht in Dunedin zu verbringen. Erstens bot es sich an auf dem Weg einen Abstecher ins Inland zu machen und zweitens stand es uns auch nicht mehr nach großer Party. Also sind wir nach Nordwesten abgebogen und auf dem Weg auf eine alte Goldgräbersiedlung sowie eine moderne Goldmine gestoßen. Die Kontraste zwischen den Golgräberzeiten im 19. Jahrhundert und den modernen Methoden waren wirklich beeindruckend. Wo früher mit Schaufel, Hacke und Dynamit gearbeitete wurde, sind heute riesige Bagger und Kipplader zu sehen. Erste beladen letztere von 3 Minuten mit Gestein, ein Arbeiter mit Schaufel hätte hierfür 4 Wochen gebraucht. Allein ein Reifen eines solchen Kippers kostet 35.000$ und das Minengelände war einfach unglaublich riesig, sowohl in der Breite als auch in der Tiefe.

Nach einer Nacht auf einem Berg im Niemandsland nahe Moonlight (Tag 8, 31.12.), das Philip mit den Schieferbergen und der Steppenlandschaft stark an den Wilden Westen erinnert, haben wir uns auf dem Weg nach Tiroiti ein wenig verfahren. Das Land ist so groß (somit auch der Maßstab der Karte) und die Straßen so komisch ausgebaut, dass wir irgendwo von der Landstraße abgekommen und auf einer Schotterpiste gelandet sind, die uns - mit immer energisch leuchtender Reservelampe - am Ende in Middlemarch (25km weiter südlich) ausgespuckt hat. Diese Stadt lag zwar auch auf dem szenischen Radweg des „Otago Central Rail Trail“, den wir fahren wollten, doch da das Wetter (Wolkenbruch & Gewitter) und dieser erste Teil der Radstrecke nicht so ansprechend waren, fuhren wir direkt weiter nach Nordwesten und machten am Abend halt in Alexandra. In der I-Site (Stadtinformation und erste Touri-Anlaufstelle in jeder größeren Stadt) haben wir dann für den Neujahrstag Räder und einen Shuttle nach Auripo gebucht - natürlich bei einer Deutschen Angestellten - und uns dazu entschlossen, Silvester nicht zu feiern und mit der Radtour das neue Jahr zu beginnen.

Die Radtour (Tag 9, 01.01.11...sieht komisch aus, oder?) war phantastisch. Das Wetter wie bestellt super genial mit Sonne und ein wenig Wind zur Kühlung. Wir sind durch verschiedene Szenerien geradelt (die Gorge / Schlucht mit Fluss, Brücken, Weideland und zwei Tunnel), es hat super Spaß gemacht, wir haben einiges an Farbe bekommen und der Hintern tut uns noch immer weh - also ein gelungenes Event um ins Jahr 2011 zu starten =)

In Alexandra haben wir dann noch eine Nacht verbracht und am nächsten Tag (Tag 10, 02.01.) gewaschen, um unseren Vorrat an sauberen Klamotten wieder aufzustocken. Drei Tage pro Shirt und Unterhose sind voll okay, aber auch die sind irgendwann mal rum ;) Da das Wetter ohnehin wieder nachließ, machten wir uns gut erholt auf den Weg zu neuen Ufern. Um uns Dunedin und Umland doch nicht ganz entgehen zu lassen, ging es nach Südosten zurück an die Küste. Geschlafen haben wir in Mosgil bei einem Golfclub direkt neben den Gleisen. Diese Nacht war eindeutig weniger erholsam, da vor allem Philip aufgrund der Neuseeländischen Wasserfolter (heftiges Regentrommeln auf dem Autodach) und dem dann und wann vorbeirasselnden Zug vom Schlafen abgehalten wurde.

Etwas zerknittert machten wir uns also auf den Weg in die Innenstadt (Tag 11, 03.01.). Da die Innenstadt jedoch genau so verschlafen schien wie wir, zog es uns zum Frühstück ins Grüne. Eine elektronische Anzeigentafel verkündete im Regen volle 7°C um 9:00 Morgens - wie soll denn da Sommerfeeling aufkommen?! Aber wir ließen uns nicht entmutigen und steuerten den größten Baum Neuseelands an, den unsere Straßenkarte als Sehenswürdigkeit pries, und den wir uns nicht entgehen lassen wollten. Den Rumpelpisten bergauf entlang der Küste folgend landeten wir auf einem Café-Parkplatz im Nirgendwo. Dort haben wir erst einmal eine Schale Müsli gefrühstückt, um dann im Café zu fragen, von wo man Zugang zu besagtem Baum habe. Die junge Ökoaktivistin klärte uns darüber auf, dass wir uns am Eingang eines Reservates befänden, welches eingezäunt und pest-free gehalten werde - in dem es also keine Mäuse, Ratten, Opossums, u.Ä. mehr gibt. Durch das Eintrittsgeld erhielten wir die Möglichkeit durch den Bush / Urwald zu streifen und neben dem Baum auch viele endemische Vogelarten zu sehen. Da passenderweise die Sonne gerade hinter den Wolken hervor kam und die Wanderung mit 2,5h angesetzt war, entschlossen wir uns, die Boots raus zu kramen und los zu stiefeln. Das EcoSanctuary war total fantastisch… eigentlich noch besser als Kapiti Island, da wir die ersten und lange auch die einzigen Gäste im gesamten Reservat waren. Die Lichtspiele in den regennassen Farnen und Bäumen waren wunderschön und wir genossen jeden Schritt, auch wenn manche etwas matschig waren ;) Den Baum haben wir uns eigentlich etwas imposanter vorgestellt, aber hoch waren er und seine Geschwister allemal. Der Eukalyptus maß etwa 90m und ist laut Infoschild „vermutlich“ der höchste Baum Neuseelands. Das wird einem aber natürlich erst dort mitgeteilt =) und wir sind schon auf die kolossaleren Redwoods gespannt, die wir hier hoffentlich noch sehen werden. Auf dem Rückweg konnten wir an einer Futterstation noch einen der seltenen Kaka beobachten, der uns für ein paar Minuten unterhalten hat.

Der höchste ist der genau hinter Danas Kopf =)

Für den weiteren Tagesverlauf waren noch eine Pinguin-/Seerobbenkolonie sowie eine Albatrosskolonie auf der Otago Peninsula (Halbinsel von Dunedin) geplant. Ja, die Pinguine würden wir wirklich gerne mal aus nächster Nähe sehen =) Das Wetter und die Fahrt an die Spitze der Insel waren auch wirklich schön, jedoch hätten wir für beide Attraktionen relativ tief in die Portemonnaies greifen müssen. Einerseits ist dies natürlich verständlich, weil die Tiere zum Einen vor Menschenmassen geschützt werden müssen und andererseits ein großer Teil des Geldes normalerweise dem Erhalt der Reservate zu Gute kommt. Andererseits muss man angesichts der vielfältigen Sehenswürdigkeiten in NZ auch Prioritäten setzen und wir haben uns im Westen noch ein zwei schöne Dinge vorgenommen, weswegen wir diese Punkte dann ausließen.

Nun sitzen wir nach einer Nacht auf einem Parkplatz eines Golfplatzes (von denen es hier nur so wimmelt) am 12. Tag (04.01.) und schreiben fleißig an diesem Blog. Dunedin ist aufgrund der Ferien noch immer ein wenig ausgestorben, alle Studenten sind daheim bei ihren Liebsten, viele der Geschäfte geschlossen und daher werden auch wir heute wieder aufbrechen und unsere Tour in die Wildnis des Südens fortsetzen. Sofern dies möglich ist, stehen uns also noch einige Vorbereitungen für 2-3 Tage - möglicherweise ohne Einkaufsmöglichkeiten - bevor. Eigentlich sollte es heute so schön sein wie gestern, doch die Wolken sehen dies irgendwie anders. Neuseeland ist diesbezüglich wirklich verrückt.

Wir lassen also wieder von uns hören, wenn wir zurück sind in der Zivilisation und bis dahin wünschen wir euch allen eine erholsame erste Woche des Jahres 2011. Dieses Jahr sehen wir uns schon wieder! ;)

Fühlt euch herzlich gedrückt,

Eure Kiwis


Das ist unsere umgebaute Nane in Aktion ;) Damit ihr mal sehen könnt, wie wir zur Zeit "wohnen".


Philip findet schnell Freunde - und lädt sie zu uns nach Hause ein *hihi*