Sonntag, 26. September 2010

Zeit ist relativ... Währungen und die Uni auch

Haaalli hallo ihr Lieben!

heute wurde hier in Neuseeland die Zeit von 2 auf 3 Uhr umgestellt. Ich bin demnach erst um 10:30 aus dem Bett gekrochen, aber na ja - es ist ja auch Sonntag =) Somit haben wir aktuell einen Zeitunterschied von nicht mehr 10, sondern 11 Stunden. Eigentlich dachten Dana und ich es müssten 12 sein, aber anscheinend werden die Uhren im guten alten Deutschland erst am 31.10. eine Stunde zurück gestellt (?) Bis dahin leben wir also mit 11 Stunden und ab dann mit 12 Stunden Zeitunterschied. Da soll mal einer durchblicken ;)

Wir freuen uns darüber, dass der Euro-NZ$-Kurs gerade relativ kräftig anzieht. Hat auch lange genug am Boden gelegen.. und dem Euroraum scheint es wieder besser zu gehen - im Gegensatz zu NZ. Unsere Euronen werden hier also "mehr wert", was das (einzig) positive daran ist, dass das Geld vom Bafögamt noch immer auf sich warten lässt :)

Letzte Woche hätten ich mich am Mittwoch eigentlich mit Kommis aus dem Kurs "Introduction to Cultural Competence" treffen sollen. Habe ne gute Stunde in der Bib gewartet ohne dass einer aufgekreuzt ist und daher ca. 3h und 10$ für Bustickets verpulvert. Am Freitag meldete sich dann eine Dame aus der Gruppe und meinte, dass das Treffen am Donnerstag sei. Ob sie sich auch wirklich getroffen haben oder nicht, ist mir nicht bekannt. Sie waren jedenfalls dann anschließend nicht im Seminar, wo wir eigentlich unser Projekt im Groben vorstellen sollten. Die Dozentin war darüber etwas erbost.. mal gucken, wie sich das noch weiter entwickelt.
Für die Uni Essen komme ich allerdings überraschend gut voran =) Ich schreibe fleißig an meinem Interviewbericht und bin bis Dato ziemlich zufrieden. Heute steht aber erstmal ein wenig Arbeit für die Massey Universität an. Da habe ich bisher noch nicht viel gemacht und die wollen ja meine didaktische Expertise ;)

Auf welchem Teil des Planeten ihr euch auch immer gerade rumtreibt (Geschäftsreise, Auslandssemster, Deutschlands Süden oder im Urlaub), euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende und eine tolle Zeit! Vielen Dank, dass ihr uns durch eure eMails und Kommentare auf dem Laufenden haltet, es ist wirklich schön zu wissen, was bei euch so passiert =)

Bis bald in alter Frische!
Philip

Samstag, 18. September 2010

Transnational Project und McLaren Park

Sooo ihr lieben, da sind wir wieder!

Nach einem Tag an der frischen Luft wollen wir euch erzählen, wie es uns die letzten Tage ergangen ist. Philip fängt an mit den Erlebnissen in Palmerston North und dann schreiben wir von unseren gemeinsamen Erlebnissen hier in Tauranga.

P: Wie ihr euch sicher entsinnen könnt, hatte ich ja an diesem Wochenende mein Treffen in Palmerston North, um dort mit Daan van Vink (der übrigens mit eigentlichem Vornamen Willem heißt) über die Möglichkeiten für ein transnational Project an der Massey University zu sprechen. Die Busfahrt von 8,5h war wirklich heftig.. zum Glück wird das so schnell nicht wieder vorkommen. Dort angekommen wurde ich jedoch direkt vom gesamten Vink-Clan abgeholt. Daan, Helen (seine Frau), Noah (7 J.) und dem kleinen Lockenkopf Eva (4 J.). Es kam eigentlich kein unangenehmes Schweigen auf. Eva war direkt ziemlich außer Rand und Band und meinte dass ich in ihrem Zimmer/Bettchen schlafen dürfte =) Ich habe schon befürchtet, dass es mir vllt ein wenig zu klein sein würde, aber bis auf die Kälte (vor dem Einschlafen konnte ich immer gut meinen eigenen Atem sehen) war es relativ komfortabel. Das Haus in dem die 4 wohnen ist 100 Jahre alt. Für Neuseeländische Verhältnisse also sowas wie mittelalterlich für uns. Dementsprechend geheizt war es auch und ein wenig verwohnt, aber sehr gemütlich, genau wie die Abende mit den Vinks. Wir hatten uns viel zu erzählen und Helen hat mich glaube ich - abgesehen von Eva - richtig in ihr Herz geschlossen. Ich habe sie wohl positiv überrascht, denn von einem Deutschen hätten sie so viel Humor nicht erwartet ;)
Die Tage gingen also sehr schnell rum. An der Massey Uni hat Daan mich dann einigen Kollegen vorgestellt und mir das Projekt näher erklärt. Es heißt „One Health“ und ist von der World Bank finanziert. Es geht darum, Veterinärmediziner und Mediziner im Südasiatischen Raum (Afghanistan, Indien, Pakistan, Sri Lanka,…) besser auszubilden und ein Netzwerk gegen zukünftig aufkommende Krankheiten zu bilden, die vom Menschen auf den Tier überspringen, was ja in letzter Zeit scheinbar häufiger vorkommt (wir erinnern uns an BSE, dann Jahre später SARS und nun H5N1 und H1N1 in kurzer Folge). Dort unten gibt es teilweise noch Probleme mit der Stromversorgung und Internetbandbreite. Auch die Flutkatastrophe in Pakistan ist eine weitere der vielen Herausforderungen, vor denen das Projekt mit dieser Zielgruppe steht. Es hat einen wirklich riesigen Maßstab. Millionen fließen und später soll das ganze noch auf Russisch und Chinesisch übersetzt werden. Ich werde nun, so lange ich noch nicht Vollzeit dort unten bin, meine didaktische und andragogische Expertise walten lassen und ihnen wertvolle Tipps für die Verbesserung der Kurse geben. Sobald ich Mitte November, nach Ende des Semesters an der AUT runter ziehe, werde ich als Projekt dann einen zweiwöchigen Workshop mitorganisieren, für den die ca. 60 Studierenden eingeflogen werden - bis auf die Afghanen. Die bekommen keine Visa… die armen.

Soviel zum Beruflichen. Abschließend noch etwas zum persönlichen und der charakterlichen Weiterentwicklung hier im schönen Neuseeland. Am 2. Tag habe ich einige Stunden mit einer eLearning Consultin (wenn ich das mal als weibliche Form nehmen kann) gesprochen. Dieses Treffen war wiiirklich wirklich faszinierend und total positv für mein Denken und meine zukünftige Profession. Die Dame hatte so tolle Ansichten und mich dazu ermuntert, über das Projekt und was ich da nun so mache vielleicht die ein oder andere Veröffentlichung zu schreiben?! Sie hat wirklich viele spannende und wie ich denke a) unerforschte und b) für die (didaktische Fach)Welt bedeutsame Themen aufgezählt, dass ich nun richtig Blut geleckt habe. Sie war ein so positiver Mensch - mir schwirrte erstmal total der Kopf und ich brauchte und brauche noch einige Zeit um zu reflektieren, wo ich in 10-20 Jahren mal stehen möchte, aber momentan freue ich mich riesig darauf und denke mit eLearning wirklich ein Thema gefunden zu haben, welches neben einer Profession auch eine Passion sein kann. Und DAS ist eigentlich das entscheidende und widerspricht eigentlich eher meiner bisherigen Einstellung, dem Einkommen einen doch nicht zu geringen Anteil vor dem Interesse und Spaß an der Arbeit zu geben. Ich bin wirklich froh, diese Chance gehabt zu haben, hier in Neuseeland diese Person zu treffen, die mich dahingehend ein wenig auf das wie ich finde richtige Gleis gesetzt hat.

Am Mittwoch habe ich mich dann ein wenig in "Palmi" umgeguckt, wie die Anwohner ihre kleine Stadt hier liebevoll nennen (Eva nennt sie "Busy Town") und bin um 13:30 Uhr mit dem Bus nach Tauranga gefahren, wo Dana und ich nun zusammen das Wochenende verbringen..

Heute (Samstag) sind wir - nachdem wir laange lange ausgeschlafen haben - nach dem Einkaufen zum McLaren Park gefahren. Laut „Reiseführer“ gibt Tauranga bzw. Bay of Plenty (=Region) neben dem Strand und Mount Manganui - den wir uns für einen Tag im Sommer aufheben - nicht so wiiirklich viel her. Doch der Park schien vielversprechend und unsere Erwartungen wurden mindestens übertroffen ;)  Wir haben von den McLaren Falls (=Wasserfällen) gelesen und haben gedacht das wäre doch eine schöne Aktion fürs Wochenende (und um das fettige Essen ein wenig abzulaufen, was es hier regelmäßig gibt). Also ab ins Auto und hingezockelt. Es ist es schon cool, ein Auto zur Verfügung zu haben um die Gegend hier ein wenig zu erkunden. Der State Highway - klingt groß, bedeutet in NZ aber 100km/h Tempolimit und 1 Spur pro Seite sowie auf einem Stück ohne Ende Schotter und auf einmal 30km/h Limit, weil die Fahrbahn gerade erneuert wird - sowie die Mini-Geschlängel-Straßen, auf denen man angeblich 100 fahren kann/darf, zumindest wenn man nicht an seinem Leben hängt, waren eine Sache für sich. Besonders da Letztere in einer einspurige Brücke für beide Fahrtrichtungen endet. Der Park war aber wirklich schön und wesentlich größer als gedacht.

Neben dem Wasserfall und einer mit „Glühwürmchen“ ausgezeichneten Stelle (leider heute ohne Glühwürmchen) gibt es noch ein Tiergehege/Streichelzoo?, sowie einen großen Teil naturbelassenen Bushes, welche wir uns für einen weiteren Besuch aufgehoben haben. Das Wetter war nicht so stabil, weswegen wir uns erneut über unsere dicken Boots und den Regenschirm gefreut haben, doch die Sonne kommt auch immer mal wieder raus und lässt uns ein paar schöne Fotos schießen (siehe unten) =) Der Wasserfall war - wohl auch aufgrund des Regens - imposanter und schöner als „befürchtet“ und wir waren wirklich positiv überrascht. Neuseeland hält wirklich einige Goldstücke bereit, die der allgemeine Einwohner wohl nicht mehr so sehr zu schätzen weiß. Für ein anderes Mal haben wir uns die Besichtigung / Begehung einer alten Goldmine auf die Wunschliste geschrieben. Mal sehen, wann wir dazu die Zeit finden.


Ein Beweis für die Anpassungsfähigkeit der Natur.
Dieser Baum hat sich jedenfalls seine Lücke im
Blätterdach gesucht.




Ein Ninja
in freier
Wildbahn
=)





Ein Naturschauspiel, kurz bevor wir 
daheim angekommen sind.

Donnerstag, 9. September 2010

Hey hey ihr Lieben!

wie Dana ja schon geschrieben hat, waren wir am Wochenende in Tauranga am Strand. Er ist wirklich wundervoll, weshalb auch ich noch ein zwei Fotos einfügen möchte - auch damit ihr seht, wie wir so aussehen bzw. wie es uns geht ;)

Einmal in nachdenklich (Wir werden immer besser mit der Kamera ^^)

Und einmal in so wie ihr uns normalerweise kennt. Gutausehend und gut gelaunt ;)

Die Matte, die ich auf den Fotos habe (abgesehen von den wachsenden Geheimratsecken ^^) ist übrigens nicht mehr aktuell. Nachdem ich es einige Wochen hinausgezögert habe - so einen zumindest Hila, wenn auch nicht Voku - hatte ich schon laaaange nicht mehr.. vielleicht so mit 12 das letzte mal? war ich bei: Bob the Barber. Den Shop habe ich schon am ersten Tag gesehen, als wir mit dem Bus nach Birkenhead gefahren sind, um unsere neue Wohnung zu besichtigen und fand den Namen so klasse, dass ich da unbedingt hin wollte. Da ich ja am Wochenende nach Palmerston North fahre zu Daan van Vink, dachte ich es sei mal an der Zeit.
Bob stellte sich allerdings - entgegen meiner Erwartung - nicht als "durchschnittlicher" Kiwi heraus, sondern als eine strahlend lächelnde und gut gelaunte Mischung zwischen einem Bollywoodschauspieler und einem Mantafahrer :) So ähnlich hat er mir ehrlich gesagt auch die Haare geschnitten. Mehrmals sagte er mir ich solle mich entspannen und verwies auf seine angeblich 25 Jahre Berufserfahrung. Allerdings kann ich glaube ich fast so gut Haare schneiden wie er und darüber hinaus verstehen wir wohl etwas anderes unter "hmm okay.. vorne auch kürzer, aber bitte nur ein wenig!". Na ja.. Haare wachsen ja wieder nach und die gröbsten Überseher habe ich ja auch selber noch wegschneiden können. Allerdings werde ich wohl a) nicht mehr dort hingehen und könnte b) hier vllt selbst einen Friseurladen aufmachen? =)

Nun steht aber wie gesagt am Wochenende erst einmal Palmerston North an. Diese Stadt ruft - im Gegensatz zu Tauranga - bei fast jedem dem ich davon erzähle allerdings eher ehrliche Betroffenheit aus, nach dem Motto "Oh je.. da musst du nun hin? Armes Ding!". Bisher konnte ich zwar noch nicht ergründen, warum dies so sei - außer dass sie eine der sehr wenigen Städte sei, die nicht am Meer liegen und dass sie wohl nur Studenten beherberge / langweilig sei (was sich in Deutschland eigentlich meist eher ausschließt) - aber ich hoffe einfach mal, dass das Vorurteile sind und werde mir selbst ein Bild machen. Die Fahrt dorthin dauert jedenfalls gute 8 Stunden. Viel Zeit für... mal sehen was.

Die Landschaft außerhalb von Auckland ist jedenfalls wirklich schön, wie ich auf meiner letzten Busfahrt gesehen habe. Zudem habe ich nun wegen des Bebens in Christchurch erfahren, dass die Holzbauweise unter anderem auch in der hohen seismischen Aktivität Neuseelands begründet liegt (Holz tut weniger weh als Beton), auch hier gibt es also wenn auch keinen weiteren Pluspunkt, doch immerhin ein relativierendes "OK" aus Gründen der Sicherheit zu Gunsten Neuseelands.

Abgesehen davon hoffe ich es geht euch allen gut, dort oben im hohen Norden. Wie die Wetterkarten der Tagesschau es vermuten lassen, zieht bei euch langsam der Herbst ein bzw. zumindest der Sommer sich ziemlich zurück (und macht sich auf den Weg zu uns)? Lasst doch mal wieder von euch hören.. von einigen wissen wir kaum, wie es euch geht und was ihr gerade treibt - ihr habt ja schließlich keine Blogs :) Also auch wenn die Dinge euch banal erscheinen - wir freuen uns von euch zu hören.

Nächstes mal werde ich wahrscheinlich in oder nach Palmerston North bloggen und euch erzählen, wie es war. Ich werde von Sonntag bis Mittwoch dort sein und dann zu Dana nach Tauranga fahren. Unitechnisch läuft es ganz gut.. wir haben gerade Mid-Semester-Break und ich habe heute einen Essay abgeschlossen sowie ein wenig Zeit zum faulenzen gefunden. Ab Morgen heißt es aber wieder fleißig sein!

Lasst es euch gut gehen und bis bald in alter Frische!
Philip

Samstag, 4. September 2010

Seht selbst … this is paradise! =)

Tauranga hat einen wunderschönen Strand, einen der schönsten in Neuseeland (wie ich gehört habe).

Nun ist es fast eine Woche her, dass ich hier in Tauranga angekommen bin; und ich habe schon unglaublich viel erlebt und gemacht… An meinem Ankunftstag wurde ich von Denise und den drei kleinen Rackern abgeholt, alle waren super offen und nett. Die Kinder sind es laut Denise schon gewohnt, ein neues „Mädel“ kennen zu lernen: das hat man auch gemerkt ;) Die ersten drei Tage war Franzi noch da, das aktuelle Au-Pair von der Coy-Family und auch eine deutsche (sie war letztes Jahr für ein Jahr da und kam nun für 6 Wochen zurück, hat hier „Urlaub“ gemacht). Franzi hat mich die ersten Tage „eingearbeitet“ bzw. mir gezeigt, wie hier alles gemacht werden soll. Die Aufgaben beziehen sich im Grunde auf die Kinder und den Haushalt, Aaron (7) geht jeden Tag zur Schule, ihn muss ich lediglich immer um 15.30h von der Bushaltestelle abholen. Dann gibt es noch den Kindy (Kindergarten) für Ryan (4), den hat er glaub ich an 2-3 Nachmittagen die Woche. Er geht in einen Montessori-Kindergarten, dieses Konzept ist ein wenig gewöhnungsbedürftig aber doch auch sehr interessant wie ich finde. Und an 2 Tagen die Woche ist Play Center angesagt, so ähnlich wie die deutschen Kindergärten, allerdings gibt es keine Erzieher, sondern die Eltern bleiben dort und spielen mit den Kindern.. Mittwochs ist es super voll, mit mindestens 20 Kindern, freitags ist es besser mit ca. 10 Kids.. Jared (10 Monate) ist im Grunde immer dabei… Außerdem gibt es hier auch zwei Katzen, Thomas und Tigger. Sehr streichelbedürftig die beiden, super süß aber auch meeega haaarig. Katzen eben.

Um euch einen Eindruck vom Haus zu geben setze ich hier einen Link von einem YouTube Video drunter, das hat Franzi vor ca. einem Jahr gemacht, es hat sich aber nicht sehr viel verändert ;)
http://www.youtube.com/watch?v=H0PSB7TiWvE&feature=player_embedded#

Der Tagesablauf hier ist schon recht straff wie ich finde, ich muss mich eben erstmal an 3 Kinder gewöhnen ^^ Und dann noch einen kleinen Scheißer, der andauernd irgendetwas hat, Hunger oder ne Vollgeschissene Windel oder eben etwas anderes… Er beginnt nun übrigens zu laufen, in 1-2 Wochen muss ich vermutlich hinter ihm her wetzen, damit er nicht dauernd abhaut ;)

Mit den Kindern komme ich bislang ganz gut klar, allerdings verstehe ich sie nicht besonders gut… :-/ Das hat sich zwar schon etwas gebessert, aber so super ist es noch nicht. Das liegt zu einem kleinen Teil aber auch an den Kids selbst, Ryan hat beispielsweise einen Sprachfehler, bzw. mehrere. Er sagt nicht okay, sondern otay. Nicht Jared sondern Dared, und noch einiges anderes… Also kein Wunder, wenn man ne Weile braucht um Englisch zu lernen, und dann auch noch seine Sprache ;) Er ist aber suuuper putzig.

Aaron dagegen ist wirklich eine Nummer für sich… Er ist scheinbar hochbegabt, das hat man vor einiger Zeit herausgefunden, als er auf Autismus untersucht wurde - liegt ja häufig nah beieinander. Er ist in einigen Dingen zurückgeblieben, unter anderem seiner motorischen Entwicklung. Die beiden Brüder haben Wettrennen gemacht, und ich dachte erst, dass es Ryan gegenüber total unfair ist, aber Ryan lief super flink und schnell, während Aaron einfach nur holprig und grobmotorisch lief. Ryan ist mit seiner Sprache auch ziemlich zurück, wie bereits erwähnt hat er mehrere Sprachfehler, aber er hat insgesamt wohl auch erst mit 3 Jahren angefangen zu sprechen…

Denise und Vaughn sind super nett, aber auch sehr gemütlich (verbringen ALLE Freizeit vor dem Fernseher) und mögen Essen… und genauso sehen sie auch aus ;) Kugelrund. Ich hoffe ich werde mich hier nach der Zeit nicht wegkugeln müssen… Mich stört der Fernseher schon sehr, er wird morgens früh ab 6h angeschaltet, wenn sie wach sind. Er läuft den ganzen morgen, und auch sobald sie wieder daheim sind wird der Fernseher angeschaltet… Nichts für mich. Auch die Kinder gucken dementsprechend viel oder spielen mit dem PC. Naja, wenn das Wetter mal etwas besser wird können sie auch wieder mehr im Garten spielen, der ist ja wie ihr viell. gesehen habt ziemlich riesig, und genug Spielzeug haben sie auch! =)

Das Autofahren klappt erstaunlich gut, ich dachte dass ich mehr Schwierigkeiten mit rechts und links haben würde… Aber daran gewöhnt man sich recht schnell. Schwieriger war für mich eher, dass auch Blinker und Scheibenwischer auf der anderen Seite sind, anstatt zu blinken habe ich des Öfteren die Scheiben gewischt… was solls, ist ja nichts passiert ^^
Insgesamt fühle ich mich wohl, aber ich denke es wird noch ein paar Tage dauern, bis ich hier eine gewisse Routine entwickelt habe und an alles denken werde.

Dies ist ein Teil des sogenannten Bush Walks, den man direkt vom Haus aus machen kann. Suuuper schön, unterwegs sieht man beispielsweise ein paar Avocadobäume =)

Das sind Aaron und Ryan beim fishing am Fluss, sie haben Brot mit selbstgebauten Angeln in den Fluss geworfen ;)

Das ist Ryan bei unserem ersten Besuch am Strand.

Hier seht ihr den verpeilten Jared ^^



P.S.: Ich habe ja nun auch eine neue Adresse, sie lautet folgendermaßen:
Dana Arnreich
C/O Coy Family
77 Acornia Close
Ohauiti
Tauranga
NEW ZEALAND