Wie bereits vorgewarnt hat uns unsere Reise am 05.01. (Tag 13) weiter gen Süden an der Ostküste entlang geführt - mitten hinein in die Catlins. Erwartet haben wir dort vor allem etwas Ruhe - wir wollten endlich mal ein „paar“ Tage an einem schönen Ort verbringen - wilde Strände und Wasserfälle. Gefunden haben wir Regen, Regen und nochmal Regen… Deswegen haben wir uns auch entschieden, in einem Campingplatz am Kaka-Point einzuchecken. Wir sind also länger an einem Ort geblieben wie geplant, allerdings unter anderen Umständen als erhofft. Auf dem Campingplatz haben wir allerdings sehr nette Menschen kennengelernt, wieder einmal die Deutschen an vorderster Front.. Die Wahrscheinlichkeit Deutsche in Neuseeland zu treffen ist hier übrigens größer als einem Einheimischen über den Weg zu laufen ;) Christian & Angela haben uns abends noch mit zum Nugget Point genommen, an dem Gelbaugenpinguine zu sehen sind. Das Fernglas von Angela und ihr Fachwissen als Biologin haben die Erfahrung sehr bereichert! =)
Nach den 2 Tagen auf dem Campingplatz haben wir den 07.01. (Tag 15) für Orga-Kram genutzt und unter anderem versucht unsere Flüge nach Indien zu buchen.. Dies hat sich schwieriger herausgestellt als gedacht - aber da möchte ich nun nicht weiter ins Detail gehen. Wir hatten noch freies Datenvolumen auf dem Campingplatz - bzw. 50 Meter daneben, da die Verbindung auf dem Platz selbst nicht zustande kam. Allerdings hatten wir vor Ort keinen Handyempfang und mussten daher einige Male zwischen Campingplatz und nächster Stadt hin und her pendeln… Was ein Aufwand - und wir beide mit den Nerven blank. Die Nacht wollten wir dann an der Cannibal Bay verbringen, da dort morgens für gewöhnlich Seelöwen zu sehen sind. Als wir uns gerade zur Nachtruhe begeben haben, wurden wir von 3 Einheimischen auf eine seltsame Art und Weise „angequatscht“ die uns dazu brachte, doch noch den Schlafplatz zu wechseln. Morgens (08.01., Tag 16) sind wir dann doch zur Cannibal Bay zurückgekehrt und haben einen Strandspaziergang gemacht, jedoch bedauerlicherweise keinen Seelöwen gesichtet :-/ Daher sind wir nach einiger Zeit aufgebrochen, weiter an der Küste entlang und haben uns einige Sehenswürdigkeiten angesehen. Die Cathedral caves, eine Höhle mit ovalem (Kathedralen-artigem) Eingang, deren Zugänge bei Flut vom Meer abgeschnitten werden.
Außerdem die McLeanFalls , ein wunderschöner Wasserfall.
Und - glücklicherweise haben wir sie nicht ausgelassen, da Philip sie unbedingt sehen wollte - die Niagara Falls of New Zealand.
Diese waren der größte Reinfall überhaupt ^^ was hier als Wasserfall deklariert wird würde man bei uns im besten Fall als Stromschnelle bezeichnen. Naja, das Informations-Schild wies bereits darauf hin, dass der Namensgeber einen gewissen Sinn für Humor gehabt haben musste…
Glücklicherweise hatten wir uns nicht lange aufgehalten und sind schnurstracks weiter zum Slope Point, dem südlichsten Punkt der Südinsel *wohoo*!
Dort haben wir einen wunderschönen Sonnenuntergang in vollen Zügen genossen - es war der erste, den wir hier in Neuseeland gemeinsam erlebt haben *hach wie romantisch* ;) Da es langsam dunkel wurde und es schien als würde uns so weit außerhalb niemand mehr verjagen, sind wir einfach dort stehen geblieben und haben dort die Nacht verbracht.
09.01. (Tag 17): Dana wollte unbedingt Seelöwen sehen, und da sich die Gelegenheit an der Cannibal Bay leider nicht ergeben hat wurde von uns die nächste Möglichkeit am Waipapa Point genutzt, dieser liegt nur wenige vom südlichsten Punkt entfernt. Das Wetter wurde bombastisch und die Sonne brannte richtig auf uns hernieder, daher haben wir die Gelegenheit genutzt und den Strand erkundet. Dabei sind wir versehentlich beinahe auf einen Seelöwen gelatscht. Glücklicherweise haben uns andere Touristen - dieses Mal immerhin Franzosen - wenige Meter vor dem Fehltritt gewarnt. Die Biester sind riesig groß, allerdings in dem Sand kaum auszumachen…
Den seit langem besten Tag wollten wir keinesfalls im Auto verbringen, und sind einfach am Waipapa Point geblieben. Es ließ sich wirklich gut aushalten dort, abwechseln zwischen lesen, lecker essen und dem Sonnenbad am Strand ;) Gut ausgestattet mit Plumps-Klos auf dem Parkplatz konnten wir die nächste Nacht hier verbleiben.
Die schöne Küstenstrecke haben wir dann am nächsten Tag (10.01.,Tag 18) verlassen, um nach Invercargill zu düsen. Dort stand endlich die Nächste Dusche aus und evtl. eine Nacht auf nem Campingplatz. Nachdem wir einige abgeklappert haben war uns das doch zu teuer und wir haben uns anstelle dessen entschieden, in das städtische Schwimmbad zu gehen. Neben den Duschen dort konnten wir noch ein paar Bahnen ziehen, die Riesengroße aufgeblasene Wasserrutsche herunter rutschen, den Whirlpool und die Dampfsauna genießen… gar kein schlechter Deal =) Für die Nacht haben wir im verschlafenen Longwood abseits der Straße einen Traktorparkplatz eines Bauern gefunden, der so verlassen aussah, dass wir dachten hier sei seit Jahren keiner mehr gewesen. Also ideal zum Wildcampen und nicht verscheucht werden, doch - wie ihr ahnen könnt: falsch gedacht. Um 5 Uhr Morgens kam auf einmal ein Quad in die Einstellbucht gedüst und hat seine Lichter auf uns gerichtet. Philip stand aufrecht im Bett und Dana.. eher nicht „...wie, was? wo sind wir?“. Allerdings hat der Bauer uns nicht wirklich verscheucht, sondern erstmal nur seinen Anhänger da geparkt und ist wieder weg gedüst. Wir haben die Gelegenheit trotzdem genutzt um uns dünne zu machen ;)
Am 11.01. (Tag 19) haben wir dann - wieder - Flüge im Internet gebucht, da sich Komplikationen mit der Bezahlung der ersten ergeben hatten und wir keine Überweisung in Dirham tätigen konnten. So haben wir allerdings pro Nase 85€ gespart, was uns natürlich sehr entgegen kommt. Nach ein wenig Shoppen sind wir dann zackig weiter nach Te Anau gefahren und haben uns an einem der vielen Rastplätze zur Ruhe gebettet. Wobei Philip auch hier ab und zu aufgrund von Neuankömmlingen geweckt wurde.
Ein neuer Tag (12.01. Tag 20) in Neuseeland und wir sind tiefer in das Fjordland vorgedrungen und bis Te Anau gefahren. Dies ist ein kleiner und ziemlich touristischer Ort, da dies der Dreh- und Angelpunkt für die meisten Aktivitäten im Fjordland ist. Dort werden beispielweise Wandertouren gestartet (der berühmte Milford-Track), Kajak-Touren, Scenic Flights und vieles mehr angeboten. Wir haben uns entschlossen die Glühwürmchen-Höhle zu erkunden, die ein ziemlich einmaliges Erlebnis zu werden versprach und uns empfohlen wurde [Bärty wird sich sicherlich erinnern ;)]. Außerdem haben wir das Weihnachtsgeschenk von Oma und Opa eingelöst und eine szenische Bootsfahrt durch den Milford Sound gebucht. Wir hatten schon Sorge alles viel zu kurzfristig zu organisieren und nicht im Vorfeld angerufen und gebucht zu haben, aber das war alles gar kein Problem. Am gleichen Mittag noch konnten wir die Glühwürmchen-Höhle besichtigen - die wirklich einfach fantastisch war! Wir sind mit einem Boot zu der Höhle gebracht worden, dort wurde die größere Gruppe nochmal in vier kleinere unterteilt, zwei Gruppen sind direkt weiter in die Höhle gegangen, die anderen (so auch wir) haben erst einmal ein paar sehr interessante Informationen über die kleinen Glühwürmchen erhalten. Der Lebenszyklus besteht ca. aus einem Jahr, diesen verbringen die Tierchen allerdings für ungefähr neun Monate als Larve - in diesem Stadium glühen sie auch und zwar je hungriger, desto stärker. Lediglich 2-4 Tage verbringen die Glühwürmchen als ausgewachsene, Mückenähnliche Tierchen, um kurz nach dem Eierlegen zu versterben (sie haben weder Mund noch Magen). Die Höhlen an sich waren wirklich fantastisch anzuschauen, das Resultat des Prozesses wie sich das Wasser durch den Stein „gefressen“ hat konnten wir gut beobachten. Es haben sich verschiedene Wasserterrassen gebildet, mit runden ausgewaschenen Pools und glatten Wänden, während an anderer Stelle relativ starke Wasserfälle zu sehen waren. Innerhalb der Höhle herrschte eine hohe Luftfeuchtigkeit, sodass auch ständig Tropfen von der Decke fielen. Langsam näherten wir uns der Stelle, an der wir in ein kleines Boot stiegen und im stockfinsteren von unserem Guide in die Höhle „gefahren“ wurden. Um uns herum war es sehr dunkel und die Glühwürmchen erhellten die Höhlendecke einem Sternenhimmel gleich. Ein fantastischer Anblick und ein geniales Erlebnis, alle sind mucksmäuschenstill - sonst gehen die Glühwürmchen aus ;) - und genießen den Anblick der sich Ihnen bietet. Wir haben wirklich versucht uns diesen Anblick einzubrennen, wie die zerklüfteten Höhlenwände und -Decken nur anhand der teilweise zum Anfassen nahen, leicht leuchtenden blauen Pünktchen zu erahnen sind. Es war wirklich außerirdisch anzusehen, doch Photos waren leider nicht erlaubt (die Tierchen sind echt empfindlich). Unser Guide hat uns an einer über Kopf gespannten Kette durch die Höhle gezogen so dass das Boot sehr langsam und geräuschlos über die Wasseroberfläche glitt. Nach diesem Erlebnis waren wir beide total geflasht - und wollten gar nicht in der Wirklichkeit ankommen =)
Bis zum Milford Sound waren es aber noch ca. 120 Kilometer, und um nicht den ganzen nächsten Morgen mit der Fahrt zu verbringen sind wir einen Teil der Strecke schon am späten Nachmittag gefahren. Auf dem langen einsamen Weg gibt es einige Sehenswürdigkeiten zu betrachten, wie beispielsweise die Mirror Lakes (Spiegelseen). Bei relativer Windstille ist die Wasseroberfläche so glatt, dass sich die Berge eins zu eins darin spiegeln. Nicht jedoch als wird dort waren, die Wasseroberfläche war gekräuselt und das schöne Naturschauspiel leider nicht zu bewundern… Naja, auf dem Rückweg haben wir ja noch einen Versuch ;)
Übernachtet haben wir auf einem der vielen Department of Conservation (DOC) Campingplätze hier in den Fjordlanden. Die bieten zwar keinen Luxus (wie z.B. Duschen), sind aber sehr schön gelegen und günstig. Und auf diesem Platz hatten wir sogar noch einen treuen, kleinen, gefiederten Begleiter, der uns fast aus der Hand gefressen hätte und neugierig um uns herum hopste.
Glücklicherweise waren die Sandflies - zumindest etwas abseits vom Wasser - auch nicht so schlimm. Sie sind zumindest in der Nacht nicht durch den Fensterschlitz gekommen, den wir offen gelassen hatten um zeitweise doch etwas Sauerstoff zu bekommen. So mussten wir also nur ca. ein Dutzend von ihnen erlegen, die sich mit uns beim Einsteigen ins Auto geschmuggelt hatten ;) Die kleinen Biester setzen sich wirklich auf jede freie Hautstelle, besonders gerne auf Hände und Finger und beißen nach einer Sekunde direkt zu, um einen auszuschlürfen - und das merkt man im Gegensatz zu Mückenstichen auch sofort.
Zu den Milford Sounds waren es nun (13.01. Tag 21) zwar nur noch um die 60 Kilometer, diese haben sich jedoch Serpentinenmäßig um den Berg geschlängelt. Glücklicherweise haben wir genug Zeit eingeplant, um die Strecke vor Beginn der Bootsfahrt zurücklegen zu können. Die Landschaft war wunderbar und hat schon einen schönen Vorgeschmack auf die bevorstehende Bootsfahrt gegeben.
In Milford angekommen waren wir sehr überrascht kein wirkliches Dörfchen vorzufinden, sondern lediglich ein Cafe und Toiletten. Das geplante Mittagessen war dort nicht möglich, wir haben also kurzfristig umdisponiert und beschlossen, uns nach der Bootsfahrt wieder auf den Rückweg zu machen. Kaum aus dem Auto gestiegen wurden wir dort auf dem Parkplatz direkt von den fiesen Sandflies umzingelt. Das ganze Rumgeklatsche und der Versuch sie in die Flucht zu schlagen hat nichts gebracht, erst als wir die Chemiekeule geschwungene haben, haben sie Abstand genommen. Tja, dem hochgiftigen Zeug, das man sich in Gesicht und auf Arme schmiert, haben sie noch nichts entgegen zu setzen.
Die letzten beiden Tage hatten wir so ein verdammtes Glück mit dem Wetter, die Sonne schien wunderbar und wir konnten die Szenerie umso mehr genießen. Herrlich war auch, dass unser Boot nicht ausgebucht war, und wir höchstens mit der halben Personenanzahl an Bord waren, die das Boot fassen kann. Wir hatten also richtig viel Platz und Ruhe, zeitweise waren wir ganz alleine vorne am Bug. Die Sonne war zwar brutzel-heiß (Philip hat sich einen roten Nacken eingehandelt), aber auf hoher See ist es suuuper windig, sodass wir doch froh waren unsere Jacken eingepackt zu haben. So konnten wir dem Wind trotzen und die herrliche Natur live erleben. Der Milford Sound ist übrigens gar kein Sound sondern ein Fjord, da er von einem Gletscher geformt wurde und nicht von einem Fluss - da haben wir doch auch etwas dazu gelernt ;) Ich glaube die Photos sprechen weiter für sich! :)
Auf dem Rückweg haben wir einem Tunnel angehalten und sind einen Berghang hinaufgeklettert - über dicke Felsbrocken und Schotter - um in die Nähe des Gletschereises zu kommen, dass sich dort trotz der Sonne noch halten konnte. Eine faszinierende Welt, wenn man aus der heißen Sonne zu einem Fleckchen Eis-Schnee klettern kann. Auf dem Hinweg ist Dana gestürzt, hat den Sturz allerdings - mit 2 kleinen „Fleischwunden“ an der Hand - überlebt… ;) Wir sind den Berghang bis zu dem kleinen Wasserfall hinaufgeklettert, dieser sah aus, als würde er in Zeitlupe fließen - wirklich krass. An der Kante war ein kleiner Abgrund, in dem riesengroße Blöcke aus Gletschereis lagen. WOW! =) Zur Nachtruhe wollten wir den ersten DOC Campingplatz ansteuern der auf unserem Weg lag, allerdings war diese gnadenlos überfüllt. Daher sind wir weiter bis zu dem Platz gefahren, auf dem wir auch die erste Nacht verbracht haben - unser altes Plätzchen war glücklicherweise auch noch frei und unser Vogelfreund hat sich auch sehr über unsere Rückkehr gefreut ;)
14.01. Wäsche trocknen in Te Anau, lesen im Park, Schlafen am See auf dem Weg nach Queenstown, total schief
Auf dem Rückweg (14.01. Tag 22) nach Te Anau haben wir unsere zweite Chance wahrgenommen, und haben noch einmal bei dem Mirror Lake gehalten - diesmal mit mehr Erfolg!
Da sich unsere saubere Wäsche langsam aber sicher dem Ende neigte und der Wäschesack mehr als überquoll und dazu noch das Wetter klasse war (jaaaa, so langsam aber sicher kommt hier der Sommer an!!!!!) - haben wir die Gelegenheit genutzt unsere Wäsche zu waschen und auf unserem Wäscheständer im Park zu trocknen. Wir haben uns daneben gesetzt mit unseren Campingstühlen, gelesen und den ein oder anderen lustigen Kommentar um die Ohren gehauen bekommen „It dries slower if you keep watching“. Die weitere Reise sollte uns weiter gen Norden nach Queenstown führen, übernachtet haben wir auf dem Weg dorthin auf einem Rastplatz am Lake Wakatipu.
Die Fjordlande sind qua Landschaft wirklich wuuuunderbar, eine Augenweide =) Mit den Sandflies sind wir auch besser zurechtgekommen als erwartet; uns wurde ja richtig Angst und Bange gemacht wegen der Viecher. Alle behaupten sie wären auf der gesamten Südinsel und würden einen möglicherweise mit Haut und Haaren verzehren, allerdings haben wir eine ganz andere Erfahrung gemacht. In den Städten waren sie sowieso nicht anzutreffen, und von der ländlichen gegen tatsächlich nur in den Fjordlanden.
Am 15.01. (Tag 23) sind wir dann in der sehr touristischen Stadt Queenstown eingelaufen, vor der uns im Vorfeld schon gewarnt wurde. Touristisch ist sie auf jeden Fall, allerdings wohl eher im Winter zur Ski-Saison.. Wir sind hier gut in der Hippo-Lodge untergekommen, dies ist hier das einzige Hostel mit Stellplätzen für Vans. Wir können also alle Einrichtungen des Hostels nutzen und schlafen nachts in unserem Van. In der Hippo Lodge sind wir endlich wieder unter Leute gekommen und haben die Bekanntschaft der netten Französinnen Pauline und Amelie gemacht. Die beiden sind leider nicht so die Glückspilze, sie sind seit zwei Monaten in Neuseeland und haben sich ihr Auslandsjahr etwas anders vorgestellt. Die Idee war ursprünglich, in Auckland zu bleiben, und ein städtisches Leben wie in Frankreich zu führen. Von der hässlichen Stadt herbe enttäuscht haben sie sich dazu entschlossen, doch das ganze Land zu erkunden. Dies war jedoch mit dem 30kg Gepäck nicht möglich, welches sie hier eingeflogen haben. Glücklicherweise konnten sie einen Teil des Gepäcks irgendwo in Auckland zwischenlagern und haben sich - Ratschlägen zum trotz sich ein Auto zu kaufen - mit dem Bus auf den Weg gemacht. Drei Tage später haben sie doch beschlossen, sich ein Auto zu kaufen… ;) Dieses konnten sie für 800$ erwerben, leider hatte es schon nach zwei Wochen einen Motorschaden und sie sind liegen geblieben… Dies führte dazu, dass sie den Wagen für 300$ abschleppen lassen mussten, und da eine Reparatur (sprich neuer Motor) zu teuer ist, müssen sie das Auto für weitere 300$ verschrotten lassen. Traurige Geschichte - aber dies passiert hier eben auch ab und zu. Manche haben Glück mit dem Kauf eines billigen Wagens, und andere zahlen doppelt drauf. Die beiden lassen sich aber nicht entmutigen und machen das Beste aus ihrer Situation!
Den Morgen des 16.01. (Tag 24) haben wir in einer Chocolaterie damit verbracht diesen Blog zu schreiben - und eine leeeckere Hot Chocolate mit ECHTER Schoki und türkischen Tee zu trinken… YUM! =) Pauline und Amelie haben uns von den Fergburgern berichtet, die wir unbedingt probieren müssten! Sie wären perfekt, eine einzigartige Komposition und einer Geschmacksexplosion sonder gleichen. Diese haben wir zum Mittagessen verzehrt - und die beiden hatten recht! :)
Wie geht es nun mit uns weiter…? Darüber haben wir uns noch keine großen Gedanken gemacht, aber gegen Abend werden wir Queenstown verlassen und an der Westküste weiter gen Norden fahren. Wir hoffen natürlich euch wieder schneller auf dem Laufenden zu halten, doch planen lässt sich dies wie ihr merkt nicht so richtig, also macht euch keine Sorgen. Uns geht’s sicherlich gut =)
Allerliebste Grüße, eine dicke Umarmung und wärmende Sonnenstrahlen senden euch
Eure Kiwis
Das liest sich ja alles wieder mal sehr gut. Ihr habt allerdings nicht erwähnt, was es mit dem Piraten auf dem letzten Foto auf sich hat. Ist das ein Einheimischer? Sieht nicht ganz ungefährlich aus, ich hoffe, Philip ist Dir ein guter Schutz, Dana!
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